“Kopf aus, einfach machen und 100% geben!”, so lautet das Motto von Resident Hero Kay, der euch mit einem Mix aus positiver Energie, mitreißenden Beats und kraftvollen Workouts garantiert in jeder seiner Sessions zu Höchstleistungen anspornt. Wenn er euch gerade nicht zum Schwitzen bringt oder an seinem eigenen „Beach Body“ arbeitet, entwickelt er bei SAP Strategien für Energiekonzerne. Ein sehr kopflastiger Job, zu dem die Arbeit bei Urban Heroes den perfekten Gegenpol darstellt. Seine tägliche Fitness-Motivation? Geist und Körper in Balance bringen und das Beste aus euch herausholen. Sein Treibstoff? Eine Kombination aus Clean Eating und vegetarischer Ernährung – denn er ist davon überzeugt, dass man kein Fleisch braucht, um optimale Trainingsergebnisse zu erzielen. Warum? Erfahrt ihr im Interview. Und ja, liebe Männer: Gerade ihr solltet das unbedingt lesen!

Lieber Kay, was gefällt dir so an Urban Heroes?

Was mich total gecatcht hat, ist die Kombination aus Cardio- und Krafteinheiten in einem Workout – vorher habe ich beides immer strikt getrennt. Ich finde es auch extrem spannend, andere zu pushen – wenn ich denke, ich bin schon am Limit, der Typ im Urban Heroes-Shirt aber sagt, da geht noch was, dann geht da vielleicht tatsächlich noch was. 😉 Es motiviert mich, wenn ich dazu beitrage, dass jemand während des Workouts am Ball bleibt und anschließend erschöpft, aber zufrieden unter der Dusche steht. Wenn ich sehe, dass die Leute richtig Gas geben und über sich hinauswachsen, ist das schon ein fast „magischer“ Moment.

Mit welchem Workout „quälst“ du uns am liebsten?

Eine Butt & Legs-Session ist auf jeden Fall mal eine Ansage. Meinen vollen Respekt für jeden, der das durchzieht! Ich persönlich trainiere am liebsten Chest, Back & Core – das typische Männer-Workout.

Was zeichnet einen guten Trainer aus?

Speziell für Urban Heroes sollte man schon einen gewissen Rampensau-Charakter haben, also aus sich rausgehen, auf die Leute eingehen und sie mitziehen können. Flexibel auf die Dynamik in der Gruppe reagieren und das Workout entsprechend anpassen. Außerdem ganz wichtig: Authentizität.

Und was ist dein persönliches Markenzeichen?

Disziplin und unbändige Willensstärke. Und dann natürlich „fleischlos glücklich“.

Gutes Stichwort: Erzähl uns mehr über deine Ernährung!

Ich ernähre mich vegetarisch, verzichte also komplett auf Fleisch und nach der Clean Eating-Philosophie. Ich habe noch nie wirklich Fleisch gebraucht und mit der Zeit gemerkt, dass ich mit der Massentierhaltung und dieser „Geiz ist geil“-Mentalität immer weniger anfangen kann. Wenn man beispielsweise bei REWE an der Fleischtheke 0,99 € für ein Kilo Hack zahlt und beim Bäcker 2,50 € für vier Körnerbrötchen, muss man sich doch denken: Finde den Fehler. Abgesehen davon möchte ich auch selbst entscheiden, wann ich Antibiotika zu mir nehme – das steckt ja definitiv auch in tierischen Produkten.

Wow. Für die meisten Männer ist eine vegetarische Ernährung ja eher unmännlich. Was denkst du darüber?

Zu dem Mythos „Muskeln bekommt man nur, wenn man Fleisch isst“ bin ich ja wohl der beste Gegenbeweis. Ich habe die Diskussion auch oft unterwegs mit Kollegen oder muss mir dumme Sprüche anhören. Inzwischen kann ich aber gut damit umgehen und bekehre niemanden. Mich interessiert weder was andere machen noch was andere über mich denken – das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Und was genau bedeutet Clean Eating?

Es ist auf jeden Fall keine Diät. Es bedeutet, naturbelassene und unverarbeitete Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die frei von Zusatzstoffen, künstlichen Süßungsmitteln (vor allem Zucker), Farb- und Aromastoffen sowie Geschmacksverstärkern sind. Der wahre Geschmack eines Lebensmittels rückt also in den Vordergrund.

Was isst du, wenn es mal schnell gehen muss?

Kartoffeln mit Quark – eine Mega-Kombination! Oder Vollkornbrot mit Avocado und etwas Limettensaft.

Was ist dein derzeit liebstes Superfood?

Momentan esse ich extrem gerne Chia-Samen, als Pudding oder im Smoothie sind die eine super Proteinquelle.

Und dein Lieblingsshake?

Der „Mad about Hero“ – aber zusätzlich mit einer halben Banane drin.

Was wäre deine Superkraft, wenn du sie dir aussuchen könntest?

Ich würde gern so krass kochen können, wie Jamie Oliver. Auch wenn er viel mit Fleisch macht – ich würde mich gern einfach in die Küche stellen und was Geniales daraus machen können.

Was ist für dich die größte Diät-Lüge?

Fettreduzierte Produkte! Die enthalten in der Regel Zusatzstoffe, um Geschmack und Konsistenz zu verbessern. Zudem fehlt ohne Fette der Sättigungseffekt. Bei einer gesunden Ernährung sollte das Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fetten stimmen – aber dafür muss man nicht jede Kalorie zählen.

Wie sieht dein Trainingsplan aus und welche Sportart geht gar nicht?

Ich mache 7 Tage die Woche Sport und man kann mich entweder bei Urban Heroes, im Fitnessstudio, auf dem Rennrad oder bei einer Runde um die Alster treffen. Stillstand ist für mich eine Katastrophe, ich will mich selbst ständig weiterentwickeln und versuche das auch in meine Klassen einfließen zu lassen. Was für mich gar nicht geht? Golf!

Wie schaffst du es, dich jeden Tag zu motivieren?

Ich habe eigentlich immer Lust auf Sport. Außerdem denke ich, dass sich mit der richtigen Einstellung Berge versetzen lassen. Nehmen wir beispielsweise die letzte Minute einer HIIT-Session: Natürlich sagt dein Körper „Aufhören, ich kann nicht mehr!“ Tatsächlich ist er aber in der Lage, noch viel mehr zu leisten und genau hier entscheidet sich, ob man seine Ziele erreicht oder eben nicht. Nur wer jetzt mit Disziplin, Willensstärke, Durchhaltevermögen, Zuversicht und Selbstvertrauen den inneren Schweinehund bezwingt, geht einen riesengroßen Schritt in Richtung Ziellinie. Also für das nächste Workout: Kopf ausschalten und einfach machen!

Klingt nach einem guten Plan!

Welche Frage hätten wir dir noch stellen sollen?

Noch eine Frage??? 😉

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