FROM ZERO TO HERO: 5 TIPPS VON ORIGINAL HERO JOHANNA!

Johanna, wieviel Zeit liegt zwischen diesen beiden Bildern?

Vier Monate.

WAS!?

Ja, das klingt jetzt so, als wäre es von heute auf morgen gegangen. In Wahrheit liegt zwischen diesen beiden Aufnahmen ein langer Prozess. Ich habe meinen Lifestyle komplett verändert.

Johanna 2017.                                                    Johanna 2018. You name it.

Wann hat dieser Prozess begonnen?

Eigentlich immer mal wieder. Zuerst gab es keinen bestimmten Zeitpunkt. Ich bin mein Leben lang sehr pummelig gewesen. Gedanklich schwankte ich oft zwischen ‘So bin ich halt’ und ‘Ich sollte etwas ändern’.

Hattest du denn Einschränkungen durch dein Gewicht?

Nein. Ich muss dazu sagen, ich komme aus einer sportlichen Familie und habe schon immer Tennis gespielt. Ich war also nie aus der Puste oder hatte gesundheitliche Probleme. Deswegen hat es mich wohl auch nicht so gestört. Aber beim Shopping war’s hart, als ich auf einmal Größe L kaufen musste und vorher immer M getragen hatte. Das Gefühl war doof.

Was hatte sich in deinem Leben zwischen Größe M und L verändert?

Ich war ein Jahr in Atlanta im Internat. Wir hatten immer Cornflakes und Chips in unserer Pantry. Wir feierten andauernd Geburtstage, es gab viel Fast Food und die besten Peanut Butter Cups. Dann kamen Thanksgiving und Weihnachten… Zwar habe ich immer weiter trainiert, aber in der Zeit überhaupt nicht auf meine Ernährung geachtet. Als ich dann zurück nach Hamburg kam, wog ich 20 Kilo mehr, also 90 Kilo auf 1,66m. Das war mein absoluter Peak.


Was war für dich der ausschlaggebende Moment, etwas zu ändern?

Bei einem Spaziergang mit meinem Vater kam raus, dass sich meine Familie Sorgen um meine Gesundheit machte. Das saß. Da wusste ich, ich muss etwas ändern. Der Zeitpunkt war auch sehr gut: Ich hatte Lust, meinen Körper von all dem Fast Food in den Staaten zu befreien und eine Art Cleansing zu machen.

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Hast du Diäten ausprobiert?

Ja, jede, die man sich vorstellen kann. Und ich habe immer wieder montags angefangen, hatte immer Ausreden. Nach dem Gespräch mit meinem Vater machte ich eine strenge Diät über drei Monate hinweg, zusammen mit einer Ernährungsberaterin. Da lernte ich erstmal, meine Mahlzeiten zu portionieren. Ich mochte nämlich schon als Kind große Portionen und habe immer gern viel gegessen! Bei dieser Diät nahm ich direkt 10 Kilo oder mehr ab! Es folgten aber Urlaube und Events – ich ließ die Aufbauphase nach der Diät aus – und nahm direkt wieder zu. Das war frustrierend.

Hast du parallel weiter Tennis gespielt?

Ja, damit habe ich nie aufgehört. Aber: Tennis ist nicht HIIT. Da kannst du auch mal zum Ball gehen 😉 und schwitzt vielleicht kurz zwischendurch. Kalorien und Fett verbrennt das aber nicht. Ich brauchte ein Training, wobei ich komplett verbrennen konnte, was ging!

Was hat dich erst dazu gebracht, dauerhaft abzunehmen?

 

1. Ich habe über das, was mich beschäftigt, gesprochen.

 

Das empfehle ich jedem, der auch an den Punkt gelangt, wie ich: Sprich darüber, sei offen, nimm Rat an. Mir hat das sehr geholfen!


2. Ich habe ein neues Mindset entwickelt. Und dann auch ein neues Lebensgefühl.


Hier hat mich eine Freundin unterstützt, die sich viel mit Fitness und Ernährung beschäftigt. Ich fragte sie mal, ob sie mir einen Ernährungsplan schreiben würde, aber sie meinte, Verzicht wäre nicht das Richtige für mich. Ich würde nur Cravings entwickeln. Gesund und dauerhaft würde ich nur dann abnehmen, wenn ich Ernährung und Fitness zu meinem Lifestyle machen würde. Das war der beste Rat, den ich bekommen habe. Es hat seine Zeit gedauert, aber so konnte ich erst ein neues Mindset entwickeln und dann auch ein neues Lebensgefühl.

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 3. Ich bin kreativ geworden: Ich suche Alternativen für Lebensmittel, auf die ich nicht verzichten will.


Dabei half mir ein sehr guter Schulfreund. Er brachte mich zum Beispiel auf SKYR-Joghurt. Der hat viel mehr Proteine und weniger Zucker, als der Vanille Joghurt, den ich sonst aß. Weil ich Brot liebe, backe ich jetzt mein eigenes mit Urkorn statt Weizenbrot zu kaufen. Ich mache Süßkartoffeln mit Salz und Kokosöl im Backofen statt unterwegs frittierte Sweet Potato Fries zu essen. Das schmeckt genauso gut und ist nahrhaft und leicht. Ich nehme Sashimi statt Sushi und zum Glück gibt es Burger-Läden mit einer großen Auswahl an gesünderen und leichteren Varianten. Süßigkeiten ersetze ich durch Datteln oder mit Weintrauben aus dem Kühlfach – die sind dann wie Bonbons. Und weil ich auch nicht auf Eis verzichten will, mache ich selbst Matcha-, Kokos- und Erdbeereis aus frischen Zutaten, Mandelmilch und Datteln.

 

4. Ich habe feste Rituale entwickelt.

Zum Beispiel trinke ich jeden morgen Wasser mit Zitrone. Das erfrischt mich, boosted meinen Stoffwechsel und mein Immunsystem. Danach frühstücke ich. Das ist für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ich liebe ein reichhaltiges, großes Frühstück! Deswegen genieße ich es und halte mich dadurch, mehr aus Zufall, an Intermittent Fasting. Das ist mein Rhythmus geworden, mit dem ich mich wohl fühle. Ich brauche nicht mehr spät zu essen, weil ich satt bin. Mein Körper hat dadurch auch die Gelegenheit, in Ruhe zu verdauen – selbst größere Portionen. 😉

 

 5. Ich halte mich auf dem Laufenden über Food- und Fitness-Trends!

Dieser Instagram- und Influencer-Drive in Sachen Lifestyle, Fitness und Food steckt mich an! Ich lerne so viel dazu. Das inspiriert mich, es macht mir Lust, zu trainieren, Rezepte nachzukochen, selbst kreativ zu werden und meinen eigenen Weg zu finden. So habe ich auch ins Urban Heroes Hub gefunden.

Lieblings-Shake? Cyclops Chai!

 

Wie bist du auf Urban Heroes gekommen?

Über Freunde und Familie in New York und Los Angeles. Wir halten uns mit den neuesten Food- und Fitness-Trends up to date. Bei meinem letzten Besuch in L.A. habe ich alles Mögliche an Trainings ausprobiert – von Bikram Yoga bis HIIT. Am meisten haben mich die HIIT Classes bei Barry’s Bootcamp begeistert! Ich habe mich so gefreut, von meiner Freundin zu erfahren, dass wir mit Urban Heroes genau das Konzept in Hamburg haben! Zurück bin ich direkt mit der Beach Body Challenge gestartet und habe in der Phase jeden einzelnen Tag trainiert!

Was liebst du an Urban Heroes?

Die Club-Atmosphäre! Dass ich an meine Grenzen gebracht werde! Du kommst in diesen dunklen Raum, die Musik geht an, die Trainer pushen dich, rufen deinen Namen und du bist von hier auf jetzt voll motiviert! Mir gefällt auch die Gruppendynamik: Wenn jemand neben mir schneller rennt, pusht mich das auch, schneller zu laufen. Am liebsten trainiere ich morgens, dann bin ich pumped für den Tag. Und am nächsten Morgen liebe ich den Muskelkater!

HIIT it with the whole family! Johanna, family & friends.

Worauf trainierst du momentan hin?

Ich will mehr Abs! Weil ich da zur Ungeduld neige, muss ich mich zwischendurch daran erinnern, dass ich immerhin 16 Jahre Bauchfett gespeichert habe.

Was sind deine bisherigen Erfolge?

Schon nach zwei Wochen Hero Challenge habe ich so eine Kraft aufgebaut, dass ich jetzt Liegestütze kann! Das hat vorher nie funktioniert. Ich bin stolz, wie sich meine Muskeln abzeichnen und staune, wie sehr sich mein Körper definiert hat! Mir würde auch nicht einfallen, nach dem Training Süßigkeiten zu essen: Das Training bewirkt, dass ich mich besser ernähre. Mein Körper sagt mir dann schon, was er braucht.

 

 #GO STRONG, HERO! WE LOVE TO TRAIN WITH YOU!