Warum bei einem Halbmarathon mitmachen? Halbmarathon mit HIIT vorbereiten? Hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt, dich anzumelden? In der Red Zone wirst du immer wieder aufs Neue gefordert, alles zu geben und doch kennen wir es alle: Das Motivationstief! Manchmal braucht es einen Kick, um das eigene Trainingsergebnis zu steigern oder sich wieder in eine Trainingsroutine einzufinden. 


Ein sportlicher Wettkampf ist hier die ideale Gelegenheit, um dir diesen Kick zu geben. Was unser innovatives HIIT Training zur Vorbereitung auf einen Halbmarathon konkret bewirken kann, das wollte unser Superhero Sebastian Merget wissen. 

Vielleicht kennst du ihn aus seinem Podcast Fiete Gastro mit Tim Mälzer oder weil er in Hamburg schon mal neben dir gesprintet ist. Sebastian bereitet sich gerade mit Urban Heroes auf den Halbmarathon vor. Zusätzlich zu regelmäßigen HIIT Sessions wird er von unserem Resident Hero und Profisportler Dave betreut und holt sich vom Running Master Kofi Tipps ein. Erfahre von Sebastian, wie er sich vorbereitet, wie es ihm damit ergeht und wie das regelmäßige Training in der Red Zone ihn und seine Performance verändert. 

HIER GEHT’S ZUR PODCASTFOLGE MIT SEBASTIAN!

Quick and Dirty zum Anfang, hier ist unser Schnellfragen Warm Up! 

Quick and Dirty zum Anfang, hier ist unser Schnellfragen Warm Up! 

Sebastian in 3 Worten?

Zuverlässig, pünktlich und zickig. 

Deine Lieblings Urban Heroes Class?

Ass to the Grass ist mein aktueller Favorit. Alles, was mit Core zu tun hat ist nicht so meins, aber deshalb buche ich es erst recht. 

Deine Traningsuhrzeit? 

7 Uhr.

Dein Guilty Pleasure? 

GZSZ!

Dein Lauf Rekord? 

Seit ich bei Urban Heroes bin, bin ich manchmal beim 4.12 – 4.18 Pace. Beim Red Zone Sprint 20 km/h. 

Deine Hass Übung? 

Deadlifts. 

Dein Lieblings-Snack?

Weingummies von Katjes! 

Urban Heroes in 3 Worten? 

Überraschend – Anders – als gedacht (ein Wort :-D) 

Sebastian, manche unserer Zuhörer kennen dich aus der Red Zone, andere aus deinem Podcast Fiete Gastro mit Tim Mälzer, wieder andere vielleicht gerade vom OMR Festival – kannst du mal kurz erzählen, was du genau machst? Oder besser: Was machst du eigentlich nicht?!

Ja das stimmt, ich sehe mich aber unterm Strich als Moderator. Das Moderieren macht mir echt Spaß und ich sage davon, dass ich es gut kann. Viele andere Dinge kann ich nicht, aber auf der Bühne stehen fällt mir leicht. Wenn ich eine Moderationsanfrage bekomme, muss viel passieren, damit ich sie absage.

Wann war dein erstes Mal Urban Heroes? Und warst du instant verliebt oder musstest du erstmal klarkommen?

Das war maximal überfordernd für mich, weil ich natürlich Angst hatte, dass ich entweder auf dem Laufband auf die Schnauze falle, oder mich auf dem Floor zum Voll-Honk mache. Ich hatte mit Hanteln und dem ganzen Zeug keine Berührungsängste, war früher ab und an mal in der Kaifu, aber eher zum Gucken. 😀 Was mich in Fitnessstudios immer angekotzt hat ist, dass (Murphy’s Law): Ganz egal, wie leer die Umkleidekabine ist… Der einzige, der noch da ist, hat einen Schrank neben dir. Ich kann aber einfach nicht verschwitzt rausgehen und bin auch bekennender Urban Heroes Duscher! Wenn ich eine Art von Fitness Studio mache, dachte ich mir, muss das auch meinen persönlichen Ansprüchen genüge werden. Für mich ist Urban Heroes das Soho-House als Fitness Studios. Ich bekomme alles bei Urban Heroes, vom Shampoo übers Handtuch bis zur Creme. Das ist genau das, was ich erwarte und Urban Heroes gibt mir das. Das sich dann auch noch das Training und alles rundum so positiv auf mein Leben ausgewirkt hat, habe ich nicht erwartet. Jetzt nehme ich den Weg aus Ottensen gerne auf mich. Bei Urban Heroes geht mir krass das Herz auf! 

Was hast du vorher für Sport gemacht? 

Ich bin schon immer viel gelaufen. Ich nenne es immer „Laufen fürs Saufen“, denn ich trinke sehr gerne Bier aber hatte noch nie Lust darauf, einen Bierbauch zu bekommen. Deswegen habe ich irgendwann vor 10-12 Jahren angefangen zu laufen. Immer 4-5 Mal pro Woche 8 Kilometer. Bei Urban Heroes trainiere ich seit September regelmäßig. Mich freu es total, dass ich da so aufgenommen wurde.

Du hast dir ein sportliches Ziel gesetzt: Am 26. Juni läufst du in Hamburg deinen ersten Halbmarathon. Wo stehst du gerade in Sachen Vorbereitung? Wie trainierst du und wie supportet dich Urban Heroes dabei? 

Genau! Urban Heroes supportet mich insofern, als dass ich ein Personal Training von Dave zur Seite bekommen habe, auch Kofi aka. Die durchgeknallte Maschine unterstützt dabei. Die haben sich zuckersüß um mich gekümmert mit einem Ernährungsplan bzw. einer Ernährungsumstellung (der ich NATÜRLICH nicht nachkomme, weil es wirklich schwierig ist, haha). Besonders schwer fällt es mir, überhaupt darüber nachzudenken, was ich wann esse! 

Ich habe für mich entschieden, dass ich darauf gucke, leichter zu essen. Da meine Ergebnisse stimmen, gehe ich mal fest davon aus, dass es ok ist. Die interessantere Challenge ist für mich der Trainigsplan – da musste ich erstmal lernen, dass so ein Rest Day wirklich wichtig ist. Das merkt man auch im Alter, ich bin jetzt 42, dass die Gelenke Regeneration brauchen. 

Seit ich bei Urban Heroes bin habe ich außerdem eine neue Freundin in meinem Leben: die Faszienrolle! Wir führen eine sehr gute Beziehung – mal lieg ich oben, mal sie – da merke ich wirklich, wie wichtig die Regeneration, Stabilitätsübungen nach dem Training und das Ausrollen sind. Der Trainingsplan ist da mit Hinblick auf den Marathon das Zünglein auf der Waage: Wie oft ich laufen muss und wie oft ich zu Urban Heroes gehe. 

Dave bekommt ein Mal pro Woche von mir meine Wochenergebnisse zugesandt. Ich habe mir dafür auch extra eine Apple Watch gekauft, um mich zu tracken.

Du bereitest dich auf den HAlbmarathon mit HIIT vor, also auch mit Po- und Beintraining! Du hast gesagt du liebst Ass to the Grass. Das ist ja bei vielen (Männern) sehr unbeliebt, für Läufer aber besonders wichtig! Inwiefern hilft dir das beim Laufen? 

Ich habe mir einen neuen Laufstil angewöhnt. Ich laufe mit angefertigten Einlagen, wegen meiner Achillessehne, so hat sich auch mein Laufen verändert. Tahnee ist ja zum Beispiel auch eine Trainerin, die immer darauf hinweist, sich beim Laufen gerade zu machen. Das sind so Kleinigkeiten, die gerade auf Distanz was ausmachen. Wenn mich nicht alles täuscht, hat Dave mir auch erklärt, dass die Stabilität besonders bei der Marathonvorbereitung wichtig ist und Ass to the Grass viel für die Stabilität machen. 

Was merkst du beim Laufen und vom gesamten Körpergefühl her für Unterschiede, seit du bei Urban Heroes trainierst?

Auch da ist was passiert, was ich nie für möglich gehalten habe: Ich habe gemerkt, wie sich mein Körper verändert habe. Gerade meine Oberarme und eine Art von Sixpack (unter dem, was mein biergefüllter Bauch so zulässt) – da würde ich auch lügen, wenn ich sagen würde, dass ich darauf nicht innerlich stolz bin. Ihr habt ja große, gut ausgeleuchtete Spiegel in den Kabinen, sodass es genug Möglichkeiten gibt, sich ungestört im Spiegel zu betrachten. 😉 

Viele haben ja genau diese Angst, dass alle bei Urban Heroes ultra fit und ripped sind und man quasi nur als Topmodell hingehen kann. Wie siehst du das? 

Ich kann die Herangehensweise an diesen Gedanken verstehen, würde aber Leuten generell gerne den Mut geben, bei vielen Dingen, von denen man glaub man höre dort nicht hin – weil man nicht schön genug, nicht groß oder klein genug, nicht sportlich genug, nicht reich genug oder nicht gebildet genug ist – das einfach mal beiseite legt. Weil es oft eben genau so nicht ist. Auch bei Urban Heroes. Ich hatte diese Überlegung zwar auch mal aber ich habe nicht das Gefühl, dass irgendjemand bei Urban Heroes doof angeguckt wird. 

Was mir bei Urban Heroes absolut positiv aufgefallen ist: Ich habe noch nie das Gefühl gehabt, dass hinter irgendeinem Rücken getuschelt wird. Es gibt zudem immer mal das eine oder andere bekanntere Gesicht in der Red Zone und auch da ist es so, dass alle in Ruhe gelassen werden oder als ganz normales Mitglied behandelt werden. Sehr equal! 

Du bist das, was wir als “Heavy User” bezeichnen, alleine 2022 warst du schon über 50 Mal in der Red Zone trainieren. WOW!! Hast du einen Favorite Resident Hero? 

Ich habe mehrere! Tahnee hat natürlich auf mehreren Ebenen Favoriten Potential. A brüllt sie wie die personifizierte Marktschreierin, dann schafft sie es trotzdem noch, Anweisungen mitzugeben und sie ist jemand, der einen persönlich im Vorbeigehen anspornt und auch mal den Namen sagt. Bei Dave, Kofi und Jakub bin ich auch oft in den 7 Uhr Classes. Was mich vor allem beeindruck ist die Vielfalt in den Classes, jedes Mal gefühlt ein komplett anderes Training und die Akribie in der Musikauswahl. Man merkt erst, wie komplex das ist, wenn mal was schief geht bei der Musik zum Beispiel. Bei Jakub hab ich mir mal einen Cool Down Song gewünscht und den hat er sogar gespielt – das fand ich richtig cool von ihm! 

Willst du mehr über Sebastian und seine Arbeit erfahren? Schau dich auf seiner Website um!

Wie Sebastian seinen Halbmarathon mit HIIT Vorbereitung rocken wird, kannst du bei Instagram verfolgen!