Als Sohn eines Fußballprofis wurde Mello der Teamsport sprichwörtlich in die Wiege gelegt – klar, dass wir ihn unbedingt in unserer Resident Hero Crew haben wollten, oder? Der 35-Jährige weiß genau, was er tun muss, um euch in seinen HIIT Sessions nach vorne zu bringen: Gute Laune, kleine Gesangseinlagen, rockige Beats und fordernde Workouts sind sein Markenzeichen. Sein Vater? Kein Geringerer als Werner Melzer, ehemaliger Spieler beim FC Kaiserslautern und Co-Trainer beim HSV. Warum Mello den Ball gegen die Bühne getauscht hat und warum ihr sofort eine Session bei ihm buchen solltet? Please read on!

Als Sohn eines Fußballprofis wurde dir die Liebe zum Sport ja sozusagen in die Wiege gelegt. Was hast du alles schon gemacht?

Ich habe mit drei Jahren angefangen, Fußball zu spielen. Irgendwann kamen dann Tennis, Leichtathletik und Golf dazu, später noch Tanzen, Laufen und Krafttraining.

Ganz schön viel! Eine Karriere als Fußballer kam für dich aber nicht in Frage?

Ich habe sogar eine Zeit lang Geld damit verdient und unter anderem mein Studium mit Fußball finanziert, irgendwann musste ich mich aber entscheiden – und meine Wahl fiel dann kurzerhand auf eine Karriere beim Musical. Da ich einen kleinen Sohn habe, ist das für mich aber jetzt nur noch ein Nebenjob – ich möchte ihn abends lieber ins Bett bringen, als auf der Bühne zu stehen. Trotzdem möchte ich diese Welt natürlich nie missen.

Focus on: Mello

Focus on: Urban Heroes hilft dir nicht nur beim letzten Sprint, dich zu fokussieren

Verständlich! Wie bist du denn dazu gekommen?

Nach der Bundeswehr wollte ich eigentlich Sport, Physik oder Elektrotechnik studieren. Zu Weihnachten schenkte meine Mutter mir dann einen Gutschein für einen Musical-Workshop – und nach dieser Woche stand für mich fest: Das ist es! Ich habe schon immer gerne gesungen und getanzt und habe diese Entscheidung nie bereut – immerhin kam ich dadurch nach Hamburg, habe meine drei besten Freunde kennengelernt und die Acapella-Band „Heart Soul & Voices“ gegründet. Die kam zuletzt etwas kurz, ab nächstem Jahr werden wir aber wieder Konzerte geben.

Okay, das wird direkt notiert! Und bis dahin ist der Hub deine Bühne, richtig?

Kann man so sagen – bei mir gibt es auf jeden Fall einen hohen Entertainment-Faktor! Ich bin etwas durchgeknallt, nehme mich nicht so ernst und habe wahnsinnig viel Spaß daran, Klassen zu geben. Ich habe schon während meiner Fußball-Zeit gemerkt, dass ich gerne Gruppen leite und anderen dabei helfe, ihre Ziele zu erreichen. Das möchte ich auch in meinen Workouts umsetzen.

Welche war deine letzte Musical-Rolle?

Das war “Der Stripper” in Karlsruhe – und sehr spontan. Ein Darsteller hatte einen Unfall und ist ausgefallen, sodass mich nachts der Regisseur anrief und fragte, ob ich am nächsten Tag einspringen könnte. Da es wirklich keinen Ersatz gab, habe ich mich in den Zug gesetzt und die ganze Fahrt über im Bordbistro getanzt – ich kannte vorher wirklich nichts von dem Stück. In Karlsruhe angekommen, wurde noch einmal geprobt und dann ging es auch schon auf die Bühne.

Krass, von 0 auf 100! Ein bisschen wie beim letzten Sprint. Gibt es noch mehr Parallelen? Was gefällt dir so an Urban Heroes?

Laute Musik, Disco-Feeling, der Mix aus Ausdauer- und Krafttraining: Dieses facettenreiche Konzept passt zu mir, ich stand sofort dahinter. Beim HIIT wird der komplette Bewegungsradius ausgeschöpft, das Workout hat einen guten Flow und ist wie eine Choreographie. Das mag ich als Tänzer natürlich viel lieber als abgehackte Übungen.

Wann trainierst du selbst am liebsten?

Morgens, weil ich nach einem langen Tag nicht mehr die nötige Energie habe. Und: Das Gefühl, das Workout schon erledigt und nach der Arbeit frei zu haben ist SO gut.

Wie motivierst du dich dazu, schon vor der Arbeit Sport zu machen und nicht auf die Snooze-Taste zu hauen, wenn der Wecker um 6 Uhr klingelt?

Das ist reine Kopfsache! Schwarzenegger hat mal gesagt: „Schlaf schneller!“ Und das stimmt: Wir brauchen keine zehn Stunden Schlaf. Wenn man sich Rituale schafft, um abends runterzukommen – zum Beispiel einige Minuten meditieren –  kann man auch easy früh aufstehen. Für mich gibt es da keine Ausreden.

Du arbeitest ja auch als Personal Business Coach. Würdest du sagen, dass Urban Heroes einem dabei helfen kann, fokussierter und produktiver zu werden?

Jede Einheit bei Urban Heroes hilft dir dabei, deinen Zielen näher zu kommen – ob das Shaping oder mentale Stärke ist, spielt keine Rolle. Eine 50-minütige Session durchzupowern erfordert Fokus und das kann man auch auf ganz alltägliche Dinge übertragen: Briefe sofort öffnen und bearbeiten, Rechnungen direkt schreiben, das Bett gleich nach dem Aufstehen machen.

Oder eben auch größere Ziele erreichen. Was möchtest du noch schaffen?

Richtig fit sein und alles können: Kreuzheben und Squats mit schweren Gewichten, weit springen, meine komplette Fitness verbessern. Ansonsten würde ich gerne mal ganz alleine den Jakobsweg gehen – ohne Stress und elektronische Geräte. Nicht unbedingt, um zu mir selbst zu finden, aber die Erfahrung reizt mich.

Resident Hero Mello: Tattoo "Be More"

Das Lebensmotto auf dem Arm: “Be more” – sei jeden Tag besser!

Was ist dein Lebensmotto?

“Be more” – sei jeden Tag besser als am Tag davor. Das habe ich mir auch tätowieren lassen.

Welchen Shake gönnst du dir gleich nach unserem Interview?

Den Mighty Hulk – ich hoffe, der Name ist Programm! 🙂