Interview mit Original Hero Varena von enyway.com

Was haben HIIT bei Urban Heroes und Umweltschutz gemeinsam? Wir haben Varena von enyway.com interviewt – eine spannende, engagierte und sehr positive Persönlichkeit aus unserer Community – und gestaunt über die Parallelen: Erfahre im Gespräch, wie du deine eigenen Energiequellen entdeckst und deine Energie freisetzen kannst! Wie einfach es sein kann, Ressourcen zu schützen und eine positive Veränderung zu schaffen. Get inspired, Hero!

 

Varena, was haben ein Workout bei Urban Heroes und Klimaschutz gemeinsam?

Ich denke, beide fordern uns heraus! Beide zwingen uns, aus unserer Komfortzone herauszukommen, Neues auszuprobieren und daraus eine positive Veränderung zu schaffen – das ist total zentral. Außerdem sind wir – ob beim Thema Umweltschutz oder bei Urban Heroes – ein Teil des Ganzen. Jeder investiert seine Energie so wie er kann. Und wenn der Raum voller Menschen ist, die ihre Energie freisetzen, dann kommt etwas in Bewegung!

 


Viele Menschen werden beim Thema Klimawandel panisch.

Ja, dabei hilft das doch gar nicht! Viele denken direkt an Schreckensszenarien und verfallen in Schockstarre. Oder sie denken, das ist zu groß, sie werden es nie schaffen, gute Klimaschützer zu sein. Wie beim Sport etwa, wenn man sich Profiathleten ansieht, die seit 20 Jahren nichts anderes tun und man denkt nur: “Oh Gott, das würde ich niemals schaffen.” Und das werden wir vielleicht auch nicht, aber das ist auch okay so. Denn jeder kann ja seinen Teil dazu beitragen und darüber entscheiden, woraus dieser besteht. Beim Thema Umweltschutz sind es viele kleine Hacks, die man für sich entscheiden kann. 

 

 

Welche Hacks können das sein?

Aus der Sicht von enyway.com ist es natürlich das einfachste zu sagen: Wechsle mal deinen Stromanbieter. Zack! Gemacht. 5 Minuten. Routinen wie Licht aus, Heizung runter – eine Gewöhnungssache – genauso wie eine wieder auffüllbare Wasserflasche bei sich zu haben. Das habe ich mir selbst seit einer Weile angewöhnt. Ich habe eine Wasserflasche und einen Coffee to Go-Becher von Stojo dabei. Die beiden haben inzwischen einen festen Platz in meinem Rucksack. 

Die ersten paar Wochen, habe ich sie allerdings jeden zweiten Tag zu Hause vergessen. Man darf sich dadurch aber nicht entmutigen lassen oder zu stark mit sich ins Gericht gehen. Besser ist, sich zu sagen: “Nächstes Mal mache ich es besser.” Genau wie bei einem Workout, bei dem man vielleicht mal weniger gut performt hat oder, wenn man sich vorgenommen hat, hinzugehen und das Workout letztendlich skippt. Bis man sich an Neues gewöhnt, dauert es eben etwas. Aber, wenn es dann fehlt, dann vermissen wir es – so wie eine Woche ohne Sport. 😉

 

Dir fehlt dann die bessere Version deiner selbst!

Richtig! Denn du kennst ja das Gefühl! Du weißt, wie es ist, das Richtige für dich zu tun, auch wenn es schwer fällt. Nehmen wir das Workout bei Urban Heroes: Dich aufzuraffen, das Training durchzuziehen, den Effekt zu spüren – auch, wenn es dich sehr viel Kraft gekostet hat – bringt dich ja quasi aufs nächste Energie-Level. Das wirst du lieben und dann willst du dich in dieser Version nicht mehr missen! Ähnlich ist es bei Klima-Hacks: Hast du sie erstmal drauf, fühlst du dich gut und wohl damit, dann willst du nicht mehr zurück. Die wenigsten können das.

 

Du beschäftigst dich sehr viel mit Energie: Was ist Energie für dich persönlich?

Energie verbraucht sich nicht, sie ist immer da – die Frage ist also, wie und wofür wir sie nutzen. Zum Beispiel ist Energie aus Kohlekraftwerken einfach nicht geil, weil sie zerstörend wirkt. Fürs Klima und für die Umwelt. Also geht es darum: Ziehe ich meine Energie aus positiven oder negativen Energien? Und ich glaube, man kann sich ganz bewusst für positive Energie entscheiden und auch ständig Anreize für sich selbst schaffen, um positive Quellen dafür zu finden!

 

 

Was für Anreize können das sein?

Nehmen wir an, du hattest einen langen Tag, der dir viel Energie abverlangt hat und du willst nur noch aufs Sofa netflixen, gehst aber stattdessen um den Block, sagst das Date mit deinen Freunden nicht ab oder fährst doch zum Training. Danach kommst du ganz bestimmt energiegeladen zurück! Sich selbst und andere animieren und animieren lassen, bewusst Dinge tun, die uns Energie geben – indem man zum Beispiel in Projekten und mit Menschen arbeitet, die einem Energie geben – das alles schenkt Energie. Es kostet teilweise auch sehr viel Energie – die kommt dann aber auch massig zurück! 

 


Was hat dir die Energie gegeben, dich beruflich den Themen Energie und Umwelt zu widmen?

Die Themen Energie und Umwelt sind mir schon sehr lange sehr wichtig. Ich hatte schon immer das Gefühl, hier lässt sich etwas machen. Es sind so viele Menschen da draußen, die hier etwas bewegen wollen. Die meisten kommen einfach nicht aus dem Quark. Ich dachte mir, wenn man smarte Konzepte schafft, bessere Alternativen, gute Lösungen anbietet und das Ganze positiv gestaltet, dann gewinne ich auch diese Menschen! Und so kam es zur Gründung von enyway.com.

 


Erzähl uns mehr darüber!

Wir sind eine Online-Plattform für Öko-Strom direkt vom Erzeuger, direkt aus der Region. Ich kann zum Beispiel von Ingo und seiner Familie, der ein Windrad-Betreiber ist, meinen Strom beziehen, mich auch an anderen Anlagen mitbeteiligen und quasi zum Strom-Selbstversorger werden. Wir haben auch noch weitere spannende Ideen für die Zukunft, wie man das Thema Nachhaltigkeit einfach zugänglich machen kann, sodass jeder mit wenig Aufwand die großen Umweltthemen für sich abhaken kann. Und das ohne, dass es mehr kostet.

 


Was hat dich bewogen, Gründerin zu werden?

Der Gestaltungsspielraum und mich raus aus meiner Komfortzone zu bewegen – einfach mal machen! Ich habe zuvor nicht lange überlegt, ob ich Gründerin werde oder nicht. Es hat sich so ergeben. Ich wusste: “Wenn du diese Idee so treiben willst, dann ist das jetzt die Form dafür”. Ich musste mich nur entscheiden zwischen ‘Traue ich mich, es so zu machen’ oder ‘Traue ich mich nicht’. 

 


Du hast dich getraut!

Und das hat bei mir nochmal richtig Energie freigesetzt! Das passiert unweigerlich bei mir, wenn ich mich an Herausforderungen wage, an Neues! Da hast du erstmal wackelige Knie – wie vielleicht das erste Mal vorm Workout – und denkst dir: ‘Wie kam ich nur auf die Idee, mich bei Urban Heroes anzumelden.’ 😆 Aber wenn du es dann das erste Mal, das zweite Mal gemacht hast, dann kommst du in eine Art Flow. Außerdem kommt die positive Resonanz wie von selbst. Ich merke für mich, ich bin stimmig in dem, was ich als Gründerin tue und wie ich bin.

 


Hast du abschließend ein Learning, das du gern mit uns teilen würdest?

Ja, Empowerment ist der Spirit, an den ich glaube – nicht Perfektion. Ich liebe diesen Spruch: “Wir brauchen nicht eine Handvoll perfekter Ökos – wir brauchen Millionen unperfekter!” Das finde ich, ist exakt der Spirit: Wenn jeder von uns den ersten Schritt geht, dann den zweiten und dritten, dann schaffen wir die Veränderung gemeinsam. Dabei muss man nicht von 0 auf 100 gehen, sondern überhaupt erstmal anfangen. Und entscheidend ist dann das positive Feedback, indem man sich gegenseitig bestärkt und unterstützt. Ich glaube daran, dass wenn viele Leute das Richtige tun, wir eine kritische Masse schaffen, die bewegt und inspiriert. Das ist ansteckend! Wie ein HIIT Workout bei euch! 

 


FEELING INSPIRED HERO? GOOD! 

Du willst die eigene CO2-Bilanz verbessern und zu grünem Strom aus der Region wechseln? Here you go:
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