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The harder, the better: Unternehmer, Power Dad & Hero Challenger – rockt it like Flemming Pinck

Von Lynn Kühner

Wenn eine Geschichte mit „Es fing an am Strand von Mexiko…” startet, weißt du, dass sie gut wird! Hero, das hier ist genau diese Story! Der Gast in dieser Episode der Urban Vibes hat vor 12 Jahren seine Brand Inferno Ragazzi ins Leben gerufen, der Slogan “It’s not just a brand, it’s a lifestyle“ passt wie die Faust aufs Auge – das wirst du im Interview gleich selbst lesen können. 

Aber vorher noch ein paar Wort zu unserem Gast selbst: Sportlich kommt er vom Feldhockey, surft im Urlaub all day long oder ist auf dem Golfplatz zu finden, ganz nebenbei ist er auch noch Triathlet. Das derzeit wichtigste Element in seiner Workout Routine ist aber noch intensiver als all das zusammen: Die HERO CHALLENGE! 

Welcome to the Urban Vibes, Hero Challenger Flemming Pinck! Starten wir mit ein paar Schnellfragen! 

Lieblings Class bei Urban Heroes?

Auf jeden Fall nicht Ass to the Grass! Throw it all in – Freitag, Samstag, Sonntag. 

Lieblingsstadt? 

Hamburg ist echt meine Heimat und es zieht mich immer wieder hierher. Außer Hamburg würde ich sagen: Chengdu auf Bali. 

Chips oder Schoki? 

Schoki! 

Morning Class um 7 oder abends um 8? 

Eher morgens um 7.

Deine drei besten Eigenschaften?

Ich bin immer pünktlich, weiß mich zu benehmen (danke an meine Eltern) und freue mich derbe für andere, wenn sie was auf die Beine stellen. 

Und deine 3 größten Schwächen? 

Ich kann zwar richtig diszipliniert sein, kann aber auch richtig den Faden verlieren (auch beim Sport), ich hab eine sehr geringe Aufmerksamkeitsspanne und stresse mich übelst, wenn ich mal nicht pünktlich bin. Dann geht schon mal mein Puls hoch. 

Flemming, du bringst neben all deiner Sportpassion auch noch Familie und Job unter einen Hut – woher hast du deine Energie für all das? 

Ich schaue bei allem was ich mache darauf, dass es mir in erster Linie Spaß bringt. Deswegen entfacht es eine gewisse Energie und Leidenschaft. So lange etwas Spaß bringt, hat man auch eine gewisse Grundpower. Wenn ich merke, dass die Luft raus ist, weiß ich, dass ich etwas verändern muss. Ich hatte aber schon immer dieses Grundlevel an Energie und hab viele Leute in meinem Freundeskreis, die genauso ticken. Dann schaukelt man sich gegenseitig hoch. 

Wie sieht ein normaler Tag bei dir aus? Wann arbeitest du, wann trainierst du, wann kochst du und wann hast du Zeit für die Familie? 

Ich stehe meistens als erster auf, zwischen 6:30 und 7 Uhr. Manchmal ist unsere kleine Tochter dann schon zu uns ins Bett gekrabbelt und wir hängen noch kurz im Bett ab. Dann bekommt meine Frau erstmal einen Kaffee und ich mache Frühstück. Diese Stunde am Morgen ist die ruhigste am Tag und mir echt extrem wichtig. Aktuell gehe ich 4-5 Mal pro Woche zu Urban Heroes, in die Class um 8 oder 9. Meistens hab ich um 10 den ersten Termin, manchmal schon um 9. Daher muss das Stretching nach dem Workout öfter mal ausfallen, weil ich schnell zum Store in die Schanze fahre. Der Tag ist meist recht durchgetaktet, außer freitags, da hab ich nie feste Termine. Jeder Tag sieht in sich aber anders aus und ist echt vielseitig – es gibt auch mal Termine auf dem Golfplatz. 

Abends versuche ich, die Kleine ins Bett zu bringen, ihr was vorzulesen und mit meiner Frau ein bisschen Zeit zu verbringen. Und montags ist Chorprobe bei meinem Männerchor, den Hamburger Goldkehlchen. 

Was beinhaltet dein Job denn alles? Gibt es EINE klassische Bezeichnung dafür?

Ich hab noch keine Bezeichnung gefunden, falls jemand eine hat: Gerne her damit! Man kann es so zusammenfassen: Alles, was bei meiner Brand Inferno Ragazzi im Kreativen passiert, sind meine Ideen und Kreationen. Mit meinem Team setzen wir Designs, Social Media, Kampagnen und Events um. Die Corona Zeit haben wir auch dafür genutzt, uns noch besser aufzustellen. Mein Geschäftspartner Jo und ich haben einfach zwei völlig verrückte Kinderhirne und nur Quatsch im Kopf – aber wir trauen uns auch, das umzusetzen. 

Wann war dein erstes Mal bei Urban Heroes? Und was ist für dich das besondere daran? 

Das erste Mal war kurz vor dem totalen Lockdown 2020. Damals wollte ich den Triathlon mitmachen und wir wollten auf Bali heiraten – ich war so fit wie noch nie, weil ich mich auf beides super vorbereiten wollte! Auch, weil ich da eine Mini Hero Challenge über 7 Tage mitgemacht habe. 

Ich bin halt nicht der Typ, der ins Fitnessstudio geht zum Pumpen, sondern brauche immer eine Challenge für mich. Nachdem der Triathlon gefühlte acht Mal verschoben wurde und jetzt doch endlich stattfindet, hab ich mich nun wieder zur Hero Challenge angemeldet weil ich finde, dass das Workout in der Redzone die perfekte Vorbereitung ist. Mit Urban Heroes baue ich die Grundfitness auf, die ich für den Triathlon brauche. 

Ich bin ein echtes Jojo was die Fitness angeht. Ich habe für mich gemerkt, dass ich kleine Ziele brauche, auf die ich hinarbeite – Triathlon, Urlaub, Hochzeit. Etwas, worauf ich hintrainieren kann. Dann habe ich richtig Bock drauf und bin grundsätzlich jeden Tag gerne da. 

Die Hero Challenge ist eine echte Herausforderung, das haben uns Julian Smith und Chris Mavu in zwei Episoden schon erzählt. Machst du ergänzend zur Hero Challenge dann auch noch Schwimm- und Radtraining? 

Ich habe aus Spaß einmal alle drei Dinge hintereinander gemacht: Schwimmen , Radfahren, Laufen. Das war das einzige Mal und ich werde es auch vorm Triathlon nicht nochmal machen. Ich bin erstaunlicherweise ziemlich gut durchgekommen. Vor eineinhalb Monaten sah mein Fitnesszustand noch GANZ anders aus. Wenn dazu noch der Wettkampfmodus kommt, werde ich bestimmt nochmal bessere Ergebnisse erreichen. 

Woran misst du konkret den Erfolg der Hero Challenge?

Ich habe kein konkretes Gewichtsziel oder Body Definition Ziel. Es geht eher um den Zeitpunkt, an dem ich mich körperlich und mental wieder wohl und stärker fühle. Das Ziel ist nicht 88 Kilo zu wiegen und ein Eightpack zu haben, sondern ein gutes Körpergefühl. Ich will außerdem den Triathlon schaffen und bin auch sicher, dass ich das schaffen werde. Da es mein erster ist habe ich auch keinen persönlichen Rekord, den ich knacken muss. 

Du hast jetzt mehr als die Hälfte der Hero Challenge geschafft. Wie ging es dir mit der Challenge am Anfang? Hat sie dich spürbar mehr gefordert als deine bisherigen Workouts? 

Ich dachte, es wäre schlimmer! Ich hab mir recht schnell vorgenommen, 4-5 Sessions pro Woche zu machen. Also mehr, als ich eigentlich müsste. Ich hab mir keine großartigen Gedanken gemacht, ob ich Muskelkater habe oder Lust habe, sondern bin einfach hingegangen. Ich merke aber den Prozess, dass ich jetzt auf Superhero Level laufen kann. Das ist natürlich geil, wenn man richtig Vollgas geben kann. Es gab aber auch einen Tag, an dem echt gar nichts ging und ich auf unterster Stufe hinterher gekrochen bin. 

Was motiviert dich, jeden oder jeden zweiten Tag in die Redzone zu gehen und dein Bestes zu geben? Hast du nie einen inneren Schweinehund, der keine Lust hat? 

Es sind auch dabei die kleinen Ziele. Gestern hatten zum Beispiel wir Chorprobe und sind versackt, ich hatte aber um 9 Uhr heute Morgen eine Class. Obwohl ich einen leichten Schädel hatte dachte ich mir “Jetzt erst recht!”. Da will ich mich von meinem Körper nicht austricksen lassen. Wenn ich mich einmal ausschwitze, bin ich auch tagsüber zu mehr zu gebrauchen. Es ist oft reine Kopfsache. 

Wie hast du dich bisher verändert durch die Hero Challenge? Bist du ausgeglichener, fitter, wacher, hast du abgenommen oder schon sichtbar Fett verloren? 

Körperlich merke ich definitiv, dass mehr Form drin ist als vorher. Dadurch, dass ich 1,5 Kids habe, ist das mit dem Schlaf so eine Sache, aber ich fühle mich insgesamt wacher und fitter, ich bin aufnahmefähiger. Körperlich habe ich das Glück, dass die Muskeln, die sonst unter einer kleinen Fettschicht schlummern, zum Vorschein kommen. Ich bin jetzt 33 und merke, dass es mit dem Alter immer schwieriger wird, das Fett wegzubekommen. Wenn man die ersten Ergebnisse sieht und spürt, ist das schon echt motivierend. 

Wie sieht es bei dir mit der Ernährung aus – bist du da ganz strikt oder eher gelassen?

Ich hab viel probiert und auch da wieder mit dem Thema Disziplin gestruggelt. Meine eigene Diät: Ich nehme nicht nach beim Hauptgang und esse keinen Nachtisch. Ich LIEBE Nudeln und könnte sie morgens, mittags, abends essen. Ich könnte auch 5 Portionen Nudeln essen, weil ich einfach kein Sättigungsgefühl habe. Von daher bringt es was, wenn ich eine Weile meine eine-Portion-Regel verfolge. 

Was ist denn dein Lieblings Shake bei Urban Heroes? 

Ich hab alle durchprobiert, aber Wonder Man is the one for me! Danach bin ich gut gesättigt. 

Wie regenerierst du? Gerade, wenn der Schlaf mal zu kurz kommt… 

Ich mag solche Spielchen wie Eisbaden und Eiskalt duschen! Nicht nur 3 Sekunden abbrausen, sondern schon mal richtig eine Minute lang abkühlen. Da merke ich, dass etwas passiert in meinem Körper. Aber ich bin ganz schlecht in Stretching, Blackroll und sowas. Ich wäre gerne ein bisschen flexibler aber habe mir nie die Zeit genommen (shame on me). Da bin ich kein Vorbild. 

Was steht nach der Hero Challenge und dem Triathlon an? 

Ich hatte eigentlich ein Ziel: Es gibt im Hamburger Treppenviertel einen so genannten “Bergziegenlauf”, bei dem es über 7 Kilometer nur Treppen hoch und runter geht. Der wurde auch durch Corona bedingt abgesagt. Daher kommt jetzt Urlaubsvorbereitung. Wir werden 6 Wochen an einem Ort sein, wo ich surfen kann. Ich will richtig fit in den Urlaub gehen und 6 Wochen richtig Gas geben vor Ort! 

Deine persönliche Meinung: Warum macht HIIT in unserer Redzone einen glücklicheren Menschen aus dir? 

Ich glaube, da bin ich recht einfach gestrickt: 45 Minuten richtig geile Anleitung, du musst dich nichts selber ausdenken. Ich mag auch diesen Drill Instructor Stuff, wenn man richtig gepusht wird. Dann entfachte ich nochmal ungeahnte Kräfte. Die 40 Minuten plus Cooldown sind genau die richtige Zeitspanne für mich. Wenn es um Kraftausdauertraining geht, ist es das einzig wirkliche Workout für mich. 

Was ist dein Zwischenfazit: Würdest du die Hero Challenge weiterempfehlen?

Definitiv! Und ich würde auch gerne noch weitermachen, ich könnte 3-4 Monate ranhängen!  Es macht einfach Spaß, man hat ein Ziel vor Augen und für mich ist es genau das Richtige. 

Ich würde es immer wieder machen. 

Lass dich von Hero Challenger Flemming Pinck und seiner Energie anstecken und zu deiner eigenen Hero Challenge motivieren! Hier findest du alle Infos!