It’s Double Trouble Time! Endlich haben wir mal wieder zwei Gäste in den Urban Vibes zu Gast, ein richtiges Tag Team. Wenn man das, was die beiden machen, in einem Insta-Kommentar beschreiben müsste, könnte man sagen: Die Jungs geben uns Fabian Hambüchen Vibes mit einem Cirque de Soleil und Breakdance Twist! Es ist ultra athletisch, akrobatisch und elegant, gleichzeitig haben die Moves etwas sehr urbanes, fast schon tänzerisches. Und die Sportart ist nahezu unaussprechlich: Calisthenics! 

Die beiden sind sowas von fit und muskulös, dass man meinen mag: Mehr geht nicht! Dennoch kommen Thanh und Dion in die Red Zone! Um sich noch weiter zu pushen und sich für den Auftritt in einer TV Show fit zu machen (Namen und Zeitpunkt dürfen wir leiiider noch nicht verraten, aber wir halten dich auf Instagram auf dem Laufenden!) trainieren sie gerade mit der Hero Challenge! 

Zum Warm-Up gibt’s eine Runde Schnellfragen! Wer ist…

…schneller fertig in der Kabine? 

Dion! 

…der bessere Sprinter?

Dion hat Daddy Long Legs, aber Thanh ist auch mega schnell! 

…der besser Handstand-Macher? 

Thanh kann den besseren Handstand! 

…derjenige, der sich eher mal vorm Workout drückt? 

Vorm Workout drücken gibt es selten, das ist daher schwer zu beantworten.

…derjenige, der mehr futtert? 

Dion ist auf jeden Fall der Snackboy. 

…der Organisierte von euch? 

Thanh ist Mister Organizer! 

Wenn ihr keinen Sport macht, macht ihr… 

Dann createn wir und husteln! Wir versuchen immer, das, was wir sportlich machen, noch weiterzuspinnen. Zum Beispiel für unsere Instagram Channels. Und viel Rest, Wellness, Selfcare. 

Lieblingsessen?

Thanh: Bei mir ist es Sushi! 

Dion: Ich bin so der Chicken Curry Typ. 

Lieblings Class bei Urban Heroes? 

Die Lunch Class, die geht schnell!

Lieblingsübung? 

Thanh: Die Klappmesser, die sind am einfachsten.

Dion: Ich bin am liebsten auf dem Laufband tatsächlich.

Und zuletzt: Was ist euer Lieblings Shake an der Movers & Shakers Bar? 

Snickers & Wonder Man! 

Los geht’s mit dem Interview. Erklärt doch zunächst mal, was Calisthenics eigentlich genau ist. 

Dion: Calisthenics kommt aus dem altgriechischen und bedeutet soviel wie „schöne Kraft“. Wir versuchen das ganze tänzerisch und spielerisch zu verpacken, so dass das Ganze nicht nur ein Workout ist sondern er scheint wie eine Art Tanz mit der Stange. An sich sind die wichtigsten Elemente für uns die Freestyle Elemente: Dynamisches wie Drehungen oder Sideflips an der Stange und Statisches wie Handstand an der Stange. Das Ganze wird dann noch dynamisch verpackt, sodass die Übungen ineinander übergehen. 

Das sieht echt mega krass aus! Wie kommt man denn dazu, so eine Sportart zu betreiben? 

Thanh: Ich war früher Tänzer und Skateboardfahrer. Neben dem Skatepark, wo ich immer abgehangen habe, wurde eine Calisthenics Anlage gebaut. Eines Tages habe ich da rüber geschaut und gesehen, wie ein Typ auf einer 2 Meter hohen Stange einen Handstand und anschließend irgendwelche macht und dachte nur: „What the fuck! Wie kann man sowas machen?!“ Mich hat das direkt getriggert und ich habe direkt mit dem Training angefangen, kurze Zeit später dabei auch Dion kennengelernt. 

Dion: Ich bin über einen guten Bekannten darauf gekommen. Ich konnte immer gut Klimmzüge und Liegestützen machen und hab mich für recht stark gehalten. Mein Bekannter hat mir dann plötzlich einen Klimmzug gezeigt, bei dem er sich über die Stange hinaus in den Stütz gedrückt hat. Ich dachte: Das muss ich lernen! 

Ihr seid sportlich und menschlich ein eingeschworenes Team, das merkt man sofort – wie und wann habt ihr beide euch kennengelernt? War das so ein Bromance Liebe auf den ersten Blick Moment?

Barbara hat uns vereinigt! So nennen wir die Stange, also die Bar. Dion und der Bekannte von uns waren damals schon die Calisthenics Elite und Frankfurt ist dafür auch echt ein Mekka. Wir haben uns auf einem Event richtig kennengelernt, uns verstanden und die haben das Potential in mir erkannt – ich bin sogar extra dafür nach Frankfurt gezogen. Wir sind gemeinsam German Champions geworden und haben die halbe Welt zusammen bereist. Da kommt noch viel auf uns zu!  

Wann und wie war euer erstes Mal Urban Heroes? 

Vor etwas mehr als drei Wochen. Es ging vor allem darum, dass wir im Calisthenics vor allem den Oberkörper trainieren, viele Klimmzüge, Dips, Handstände. Dann ist uns aufgefallen, dass wir dadurch, dass durch die letzte Zeit viele Wettkämpfe ausgefallen sind, nicht mehr ganz auf dem höchsten Konditionslevel waren. Da kam Urban Heroes wie gerufen – auch, weil wir uns für die TV Show vorbereiten wollten. 

Was hat euch überhaupt dazu bewegt, mit der Hero Challenge zu starten?

Thanh: Wir sind über Instagram darauf aufmerksam geworden, da ein Kollege von uns war bei Urban Heroes trainiert hat. Wir dachten uns, dass das irgendwie cool aussieht und haben dann auf Instagram die Hero Challenge entdeckt. Bei Calisthenics ist das Training ein anderes: Es sind recht chillige Sessions, trainieren viel aber haben auch viele Pausen. Das ist ja das Gegenteil von Urban Heroes, wo es kurze Zeit sehr hohe Intensität gibt. 

Was ist das für eine Show, auf die ihr euch da vorbereitet? Wir wissen ja, dass wir den Namen noch nicht nennen dürfen aber könnt ihr mal beschreiben, was ihr da für Fähigkeiten braucht? 

Dion: So viel können wir verraten: Man muss auf jeden Fall viel rennen. Wir müssen gut und stabil auf den Füßen sein.  Lass uns auf keinen Fall passieren darf ist, dass wir schon nach 7 Minuten aus der Puste sind. Das Ziel ist also 7 Minuten auf höchstem Level performen zu können – immer wieder und wieder. 

Passt perfekt zu Urban Heroes! Ihr seid ja sozusagen von Haus aus schon super fit. Was ist für euch der Reiz an Urban Heroes? Und wie unterscheidet sich das HIIT Workout in der Red Zone zu eurem „normalen” Trainingsplan? 

Thanh: Red Zone ist HIIT auf sehr, sehr hohem Level. Ganz viele Kalorien verbrennen, viel Stoffwechselarbeit, aber natürlich auch die Ausdauer trainieren. Bei uns ist es eher Körperspannung und viel Maximalkraftprinzip. Weißt du machst deine Übungen machst dann erst mal zwei oder drei oder 4 Minuten Pause. Die Intensität macht den Unterschied. 

Wie oft wart ihr bisher trainieren und wie oft wollt ihr noch, bis die Challenge vorbei ist? 

Dion: Ich war zwischenzeitig krank und musste kurz aussetzen, war aber schon 4-5 Mal in der Class. Wenn wir nicht in der Red Zone trainieren, gehen wir auch manchmal noch in die Cryo. Das ist cool, weil wir dann quasi trainieren, wenn wir gerade nicht trainieren. 

Thanh: Ich drücke mich ehrlich gesagt sonst gerne mal vor den Ausdauertrainings. Genau so ein Training wie eures ist mein worst enemie. Aber dadurch, dass du in der Red Zone von einem Trainer angeleitet wirst, der dich richtig in den Ass kickt, ist es cool, aus seiner Komfortzone zu kommen. 

Wie ist denn das so ganz ehrlich – killt euch das Workout in der Red Zone auch so wie andere „Normalsterbliche“?

Dion: Die Insta Stories verraten es! Egal welches Level, ein gutes HIIT Training bringt dich richtig zum Schwitzen. Trainer geben dir ja auch die Möglichkeit, dein eigenes Training etwas leichter oder etwas schwieriger zu machen, je nach deinem eigenen Fitness Level. Wenn du die Übungen auf höchstem Niveau machst, dann ist es auch fordernd wenn du vorher schon super fit warst. 

Thanh: Ich sag’s ganz ehrlich: Ich bin danach platt. Haha. Ich liege danach rum als wäre ich das erste Mal da. Jedes Mal wieder! 

Sehr beruhigend! Ihr kennt eure Körper als Profi Athleten ja sehr gut – woran merkt ihr einen Unterschied durch die Hero Challenge beziehungsweise das Red Zone Workout? 

Thanh: Ich merke es definitiv beim Calisthenics Training, unabhängig vom Alltag, extrem an der Ausdauer. Die Kraft Ausdauer ist einfach extrem gestiegen und man fühlt sich insgesamt frischer und fitter. Vor allem, wenn wir in der Mittagspause trainieren waren und ich danach noch arbeiten gehe, fühle ich mich viel fitter. 

Dion: Ich hab wirklich in der Corona Zeit wenig für die Ausdauer gemacht und wenig für die Beine gemacht. Ich merke echt, wenn man dieses Ganzkörpertraining HIIT auf höchstem besser aufsteht, nach der Mittagspause klarer ist. Es hat wirklich viele kleine Vorteile. 

Ihr seid auf eure Körper noch mehr angewiesen als andere, denn ihr verdient ja gewissermaßen euer Geld mit dem Fit Sein. Wie regeneriert ihr? 

Thanh: Die Regeneration ist mindestens genauso wichtig wie das Training selbst. Das ist auch einer der Hauptgründe, der uns zu Urban Heroes in Frankfurt zieht: die Blue Zone. Mit Eisbädern und kalten Duschen haben wir uns auch schon gut auseinander gesetzt. Die Cryo trägt einen riesigen Teil dazu bei, nach dem HIIT Workout die Muskeln zu entspannen. Auch, was Gelenkschmerzen angeht. Es hat sich danach einfach viel besser angefühlt und gibt mir das Gefühl, dass ich viel besser durchstarten kann und im Training eine ganz andere Leistung erbringe als ohne Cryo. 

Dion: Ich muss sagen, dass sich der Muskelkater für mich dadurch um einiges angenehmer anfühlt. Wenn du rauskommst aus der Red Zone nach dem Training, dir sehr warm ist und deine Muskeln gerade zu sind und du dann 3 Minuten in der Kältekammer abschalten kannst – dann fühlst dich wie neu geboren! 

Ihr erbringt echt jeden Tag krasse sportliche Leistungen. Wie motiviert ihr euch tagtäglich dazu? Was treibt euch an? 

Thanh: Ich hab einfach total Bock darauf, jeden Tag zu wachsen. Jeden Tag ein Prozent besser zu sein, als ich gestern war – egal, ob es konkrete Skills sind oder das Mindset. Mich ziehen beim Calisthenics die Skills, die ich erreichen möchte. Aber dann geht’s weiter, denn die Skills sind unendlich. Gib euch mal ein Beispiel: du machst einen Handstand. Dann hast du den Handstand gelernt aber dann gibt es noch einen Handstand Push-Up. Irgendwann machst du fünf Handstand Push-Ups. Dann fängst du irgendwann an von einem anderen Move in den Handstand rein zu gehen. Und so weiter, es nimmt kein Ende! Zudem leben wir den Lifestyle des Calisthenics einfach. 

Dion: Es ist nicht nur eine Art und Weise zu trainieren, sondern es ist ein echtes Hobby. Mir gefällt vor allem das spielerische an der Sache. Ich habe eine Sache gelernt – was kann ich jetzt mit der Sache machen? Kann ich mit Schritten reinlaufen? Kriege ich vielleicht sogar einen Push-Up hin? Man testet sich immer wieder selber, klappt es denn besser als man selbst gedacht hätte und man spürt dieses Euphorische und macht weiter. 

Welche (sportlichen) Ziele habt ihr aktuell? 


Thanh: definitiv! Als Wettkampfathlet habe ich mir das Ziel gesetzt, 2022 noch mal den German Champion Titel zu holen. Dann vielleicht auch noch zur Weltmeisterschaft zu ziehen und international noch mal richtig schön mit der Konkurrenz mitzumischen. Man da sieht, was für Skills Menschen auspacken können, denkt man echt das seien Aliens. Das zieht mich richtig. 

Was nur den Sport allgemein angeht, wollen wir mit unserer Marke Flythenics den Sport nicht mehr als Athleten sondern auch in der Organisation pushen. Da machen wir hier in Frankfurt viel ehrenamtlich, veranstalten Events, Seminare und Workshops 

Dion: Wir wollen zeigen, dass der Sport Calisthenics eine Freizeitbeschäftigung ist und dass es jeder lernen kann. Ich persönlich habe auch angefangen mit nicht einem einzigen Klimmzug, das ist so eine Sache, an die man sich später selten zurückerinnert. Und viel auf der Weltrangliste mitmischen wollen wir auch! 

Was habt ihr für Tipps in Sachen Disziplin, die vielleicht auch anderen Heroes helfen können?

Thanh: Ein wichtiger Hinweis ist, dran zu bleiben und nicht aufzugeben. Wir haben alle mal irgendwo angefangen – ich habe früher beim ersten Klimmzug schon gestruggelt. Wenn man mich jetzt anguckt denkt man vielleicht: „Der Typ macht das schon immer“. Ich habe aber auch erst mit 21 angefangen. 

Dion: Such dir irgendwas sichtbares, irgendwas was du gerne können würdest mit deinem Körper, was du gerne erreichen möchtest. Das kann man sich vor oder bei dem Training immer wieder in den Kopf rufen – dafür mache ich das eigentlich! Das ist das Goal! Es können auch kleine Ziele sein, wenn du beispielsweise keinen richtigen Squat kannst, dann fokussieren dich darauf. 

Thanh: Es ist auch eine Frage der Visualisierung, dass man schon sieht, wie man etwas hinkriegt. Was mir auch geholfen hat, gerade in der Anfangsphase ist, eine geile Community zu haben.  You want to be the best? You have to train with the best! Schau, an wem du dich orientierst, wo du eine Trainingsgruppe findest oder Leute, die genau das machen, was du lernen möchtest. Sport verbindet es gibt nichts Besseres, als einen Trainings Buddy zu haben. 

Thema Visualisierungen: Wie bereitet ihr euch mental auf extreme Leistungen vor? 

Thanh: Die Erfahrung bringt natürlich viel mit aber es ist ganz wichtig, auf seine Atmung zu achten und ruhig zu bleiben in Situationen, die einen sehr nervös machen. Ich bin auch immer noch sehr nervös vor einem Wettkampf. Man darf aber keine Angst davor haben, zu fallen und sich ggf. schwer zu verletzen, weil das in diesem Sport nun mal sehr wahrscheinlich ist. Man sollte lieber trainieren, wie man richtig fällt.

Dion: Ruhig bleiben, durchatmen und meistens gerät man in eine downward-sprial, wenn man realisiert, dass man Angst hat. Ich versuche, die nervösen Gefühle, die ich habe, ins Positive umzuwandeln, damit man aus der Angst Energie gewinnen kann.

Und zuletzt: Würdet ihr anderen die Hero Challenge empfehlen? 


Thanh: Definitiv! Also das ist die absolute Kick Ass Challenge für jeden, der bereits krass ist oder erst anfangen möchte! Das ist ein Allround-Ding, um einfach Energie zu gewinnen, Fett zu verbrennen und besser zu performen, eine bessere Leistung über den Tag zu haben.

Dion: Ich merke auch echt, wie ich jedes Mal, wenn ich in die Red Zone rein komme, besser performen möchte als beim letzten Mal. Man kriegt das auch tatsächlich gut hin. Durch die Hero Challenge kommt man in so einen positiven Feedback Loop, denn die Trainer sind super, die Musik ist mega motivierend und man schafft immer mehr, als man am Anfang glaubt. 

Check Dion und Thanh auf Social Media ab! Was die beiden Calisthenics Profis an der Stange können ist echt übermenschlich! 

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