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Resident Hero Geo: Sportler, SuperHero Daddy, Snickers Suchti

Sie motivieren, formen und ab und zu triezen sie uns – zum Beispiel mit Steigung auf dem Laufband! Unsere Resident Trainer wollen nur das Beste für uns, aber dafür müssen wir halt auch mal durch tiefe Täler. Da wir eine so intensive Zeit mit ihnen verbringen, ist es natürlich sehr interessant zu wissen, mit wem wir es eigentlich zu tun haben.

Unser heutiger Gast ist seit Stunde 0 in Frankfurt dabei und wurde – gemeinsam mit Resident Hero Isi – direkt nach dem Pop Up Event von Master Trainerin Dany im Speed Tempo ausgebildet. So eine Speed Ausbildung klappt natürlich nur mit dem entsprechenden Vorwissen, daher hat es geholfen, dass Resident Hero Geo bereits Sportwissenschaft und Geowissenschaften studiert hatte und weitreichende Erfahrungen als Trainer mitgebracht hat (er war zum Beispiel DFB U19 Stützpunkttrainer).


Incline ist sein zweiter Vorname, in vielen Classes gehen die Runs gefühlt nur bergauf. Er ist next Level lean, hat quasi kein Gramm Fett am Körper, ist frisch gebackener Papa, absoluter Teamplayer, Personal Trainer und bekennender Snickers Süchtiger. Wie er all das zusammen jongliert, hat er uns im Podcast verraten!

Hier geht’s zur Urban Vibes Folge mit Geo!

Wie immer bekommst du die spannendsten Parts aus dem Podcast Talk hier zum Nachlesen. Also, auf ins Warm Up!

Geo in drei Worten? 

Lustig, engagiert, immer gut drauf!

Wer ist dein größter Fan?

Meine Frau!?

Was kannst du super?

Essen & schnell reden.

Was nicht? 

Geduldig sein.

Was weiß keiner über dich?

Da gibt’s viel. Ich bin zum Beispiel eine absolute Naschkatze.

Kraft oder Cardio?

Kraft

Fieseste Übung in der Red Zone? 

Burpees

Wonach bist du süchtig? 

Snickers. Als Riegel oder unser Shake.

Beste Trainings-Uhrzeit?

Morgens oder mittags.

Urban Heroes in 3 Worten?

Liebe, Freundlichkeit, Power!

Wenn du das liest, check mal direkt Geos Instagram Channel und dann wirst du dir diese Frage auch stellen: Wie anstrengend ist es, so ripped und fit zu sein wie Resident Hero Geo?! Sag mal ehrlich! 

Ganz ehrlich: Indem man bei seinen Einheiten 100% gibt. Ich bin nicht so der, der beim Essen Abstriche macht. Ich trainiere ein bisschen weniger, dafür sehr intensiv und gut. Qualität statt Quantität beim Training. Ich mach lieber 5 richtige Push Ups als 20 halbe. Das holt bei mir am meisten raus.

Wie sieht deine eigene Trainingsroutine aus? Wie ist die Balance zwischen Recovery und Training? 

Wenn ich trainiere, dann immer den ganzen Körper. Alle Partien sind dabei, ich mag es nicht, den Körper zu splitten beim Workout. Ich denke, egal, was wir mit dem Körper tun, wir tun es mit dem ganzen Körper. Ob wir die Beine trainieren und der Oberkörper mitarbeitet oder andersherum. Mein Trainingsprinzip ist immer ganzheitlich. Normalerweise trainiere ich 3 Mal pro Woche, gerade aber gar nicht. Recovern tue ich sehr gerne in der Sauna. Das habe ich schon als Kind mit meinem Vater gemacht, jetzt nehme ich seit 13 Jahren meine Frau mit. Sauna bringt mich total runter!

Was ist der Grund, warum du gerade nicht so intensiv trainierst?

2019 hat sich das bei mir eingeschlichen, ich hatte mich schwerer am Rücken verletzt, das hing auch mit der Psyche zusammen, weil meine Mutter in dem Jahr verstorben ist. Gleichzeitig habe ich in dem Jahr geheiratet und hatte WM Qualifikation im Beach Soccer. Ich konnte gar nichts richtig machen und arbeite das alles seit 2019 auf, nun ist es wieder langsam alles richtig gut! Jetzt habe ich vor 4 Wochen eine kleine Tochter bekommen. Doch ich komme nicht zum Training und das nagt ein wenig an mir und meiner Mentalität. Sowas kommt bei mir schnell in Form von Rückenschmerzen wieder.

Du hast dein eigenes Studio für Personal Training und bist frisch gebackener Papa. Wie sieht ein typischer Geo-Tag aus? 

Tatsächlich arbeite ich mich gerade ein bisschen ein, die Kleine ist jetzt erst 4 Wochen alt. Meine Termine muss ich besser legen und meine Frau unterstützen und für unsere Tochter da sein. Ich gebe schon wieder einige Kurse in der Red Zone und muss jetzt in dieser Phase schauen, dass der Beruf nicht zu kurz kommt, meine eigenen sportlichen Bedürfnisse auch nicht. Mittlerweile komme ich nicht mehr vor 10 aus dem Haus, deshalb gebe ich weniger Morning Classes.

Du bist Resident Hero, seit es in Frankfurt losging und wurdest im Turbo Tempo von Master Trainerin Dany ausgebildet. Warum macht dir das so viel Bock? 

Bei Urban Heroes ist es einfach was anderes, was Besonderes. Ich hab schon in vielen Studios gearbeitet und das wird häufig behauptet. Aber hier ist es wirklich so! Es war seit Tag Eins, seit dem ersten Gespräch, das ich mit Jo hatte, so, dass viel Wärme und Ehrlichkeit rübergekommen ist. Sport in Kombination mit Musik konnte ich so noch nie kombinieren in meiner Arbeit. Es vereint alles: Musik, Spaß, Training, eine coole Truppe. Es ist wirklich so familiär, wie alle hier am Anfang gesagt haben. Und man kann zu 100% man selbst sein.

Welcher Hero bist du? Wie würdest du dich im Team beschreiben?

Ich versuche immer eine gute Stimmung in die Mannschaft zu bringen, mal einen lockeren Spruch drauf zu haben und die Stimmung zu lockern. Das versuche ich auch in den Classes. Ich mag Humor, bin gerne lustig – das Leben ist ernst genug. Aber wenn gearbeitet werden muss, bringe ich auch die nötige Härte mit.

Sportlich hast du noch einen ganz anderen Background, das haben einige vielleicht schon in der Folge mit Resident Hero Daniel gehört: Du hast in der Beach Soccer Nationalmannschaft gespielt. Wie kommt man zu dieser Sportart? 

Ich bin ein Randsportler! Mit 18 habe ich Footcell entdeckt, Fußball in der Halle. Durch die Gemeinschaft bin ich dann zum Beachsoccer gekommen. Das hat auch alles vereint, was ich mochte: Strand, Fußball, Musik während des Spiels, Wärme, viele Länder bereisen. Da habe ich mich rein verliebt und irgendwann wurde es echt professionell. War eine super Erfahrung und hat mich echt stolz gemacht!

Inwiefern hat dich diese Zeit in der Nationalmannschaft geprägt? Sowohl sportlich gesehen, als auch mental?

Das hat mich sehr geprägt. Zum einen der Leistungsdruck, der gehört halt dazu im Leistungssport. Es gab unglaubliche Wochen, in denen ich von Montag bis Freitag normal gearbeitet habe im Fitnesstudio und dann am Wochenende mit der Mannschaft weggeflogen bin. Ich liebe Sport, aber manchmal tut der Abstand auch gut.

Deine Abs of Steel, die hätten wohl alle Heroes aus der Community gerne. Da hin zu kommen ist ein hartes Stück Arbeit. Was ist das Geheimnis hinter deiner super Definition? 

Ich bin kein großer Freund von Crash Diäten und Co. Ich denke, man muss sich eine gute Basis schaffen und das habe ich in meiner Kindheit und Jugend schon getan. Der eine schafft sich eine Basis mit Chips essen und faul sein, der andere schafft sich eine sportliche Basis. Dann muss man auch nicht jeden Tag was machen, sondern es reicht dann manchmal, alles fit zu halten. So arbeite ich auch mit meinen Kunden. Wenn man diese Basis hat, diesen Berg bestiegen hat, dann ist es nicht mehr so entscheidend, jeden Tag auf jedes Gramm und jede Kalorie zu achten. So kann man sich mehr Freiheit rausnehmen. Das geht durch Training, Ernährung und etwas Geduld.

Welche Rolle spielt für dich Recovery?

Ich war immer ein Mensch, der nur geballert hat. Nur drauf, drauf, drauf! Das geht lange, unser Körper kann echt viel leisten. Doch eines Tages kommt der kleine Mann mit dem Hammer und haut dir irgendwo drauf – auf die Bandscheibe zum Beispiel. Das musste ich leider am eigenen Leib feststellen. Ich mache zwar schon immer viel Sauna, aber jetzt habe ich auch die Recharge Zone für mich entdeckt.

Was ist deiner Meinung nach dran an Abs are made in the Kitchen? Und zu welchen Teilen werden Arms, Legs, Booty und der Rest des Körpers in der Küche und im Training gemacht? 

Also wenn wir ehrlich sind, wissen wir ja, dass viel übers Essen geht. Die Muskeln werden erst sichtbar, wenn ich weniger Körperfett habe. Die Muskeln werden nicht in der Küche gemacht, sondern sie werden im Gym trainiert. Ich glaube, es ist eine 50/50 Geschichte. Je nachdem, was man will. Ein Bodybuilder geht da anders vor, als jemand der einfach viel Kraft haben will oder Läufer ist.

Willst du unseren Heroes noch was mitgeben?

Habt viel Spaß am Leben! Dafür ist Urban Heroes perfekt, denn da gibt’s Spaß, Musik, Sport, nette Leute. Man sollte das Leben mehr genießen, nicht zu streng mit allem sein und netter miteinander umgeht. Das Leben ist gerade rundherum sehr anstrengend, die Nachrichten kann ich gar nicht mehr gucken, so viel Negatives. Das reist mich auch manchmal runter. Also: Leben und Leben lassen, danach lebe ich wirklich sehr intensiv und hoffe, dass die anderen auch mehr danach leben.