MEET RESIDENT HERO EIKO!

 

Keiner reißt sich das T-Shirt schneller vom Leib als Resident Hero Eiko! Und genauso schnell schlüpft er auch in die unterschiedlichsten Rollen! Eiko ist Musiker, Sänger, Schauspieler, Musical-Darsteller und on top: Resident Hero! Was treibt unser Multitalent an? Was war seine aufregendste Reise? Was beschert ihm als Resident Hero Gänsehaut-Momente? Und warum geht seine Zufriedenheitsformel in der jetzigen Zeit besonders gut auf? 

 

 

Eiko, du bist Musiker, Sänger, Schauspieler, Musical-Darsteller! Was hat dich geprägt?

Bei uns zu Hause lief viel Blues und Jazz. Dazu habe ich mit meinem Vater Erdkunde gepaukt und Vokabeln. Ich spiele auch selbst Gitarre und singe. In der Schule war ich in der Theater-AG. Das alles hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Dass ich aber davon leben könnte, ist mir erst nach dem Abi bewusst geworden. Ich nahm an einem Musical-Workshop teil, den meine Eltern entdeckten, bekam ein Stipendium und machte die Ausbildung zum staatlich anerkannten Bühnendarsteller.

 

Wie ist es für dich, auf der Bühne zu stehen? 

Erstmal kostet es mich Überwindung. Privat bin ich ein relativ introvertierter Mensch. Die Bühne zwingt mich immer komplett raus aus meiner Komfortzone! Da liegen alle Augen auf dir: Du musst in eine neue Rolle rein, du musst sie fühlen, du musst ihr Ausdruck geben. Aber genau das triggert mich auch: eine andere Rolle zu spielen!

 

Welche Rollen haben dich am meisten herausgefordert?

Eigentlich ist es immer die nächste Rolle. Aber um ein Beispiel zu nennen: In “Das Wunder von Bern” hatte ich vier Rollen: Ich spielte Helmut Rahn, Toni Turek, Berni Klodt und Fritz Walter. Das war spannend! Zum einen sind ja Story und Figuren real. Zum anderen waren die Charaktere, die ich spielte, völlig unterschiedlich. Sie sprachen schon allein verschiedene Dialekte, waren unterschiedlich alt und dann einander teilweise sogar Widersacher! Ich schlüpfte fast jeden Abend in eine dieser Rollen – ohne, dass ich vorher wusste, welche es sein würde. Das war aufregend!

 

Was reizt dich noch heute an deinem Job?

Fast jeden Tag etwas Neues zu machen und auch immer etwas Neues zu finden! Dass ich mich ausprobieren kann. Als ich meinen ersten großen Job hatte – das war bei “Sister Act” in Wien – war ich Swing. Das heißt, ich musste alle männlichen Ensemble-Positionen spielen können. Auf der Bühne geben dir auch deine Kollegen immer etwas – vielleicht betonen sie einen Satz mal anders – und du musst wach sein, direkt darauf reagieren!

 

Wärst du nicht Musical-Darsteller, dann…

… wäre ich höchstwahrscheinlich Musiker. Ich habe viel kreativen Output, schreibe Songs und Texte.

 

Was lässt dir keine Ruhe?

Ich finde keine Befriedigung darin, Sachen zu machen, die mir leicht fallen. Ich sage mir gern: “Do Hard Shit!” Damit meine ich: Such dir immer das, was dir schwer fällt und arbeite daran. Ambitionen zu haben, die mich zwingen, hart an mir zu arbeiten – die machen mich erst glücklich und zufrieden! 

 

Erzähl bitte mehr davon!

Nehmen wir als Beispiel ein richtig hartes HIIT-Workout. Stellst du dich der Challenge, gibst du alles, dann betrittst du ja erst das nächste Level! Dann verlässt du deine sonstige Komfortzone. Liegst du abends im Bett und spürst, wie jede Zelle in deinem Körper vibriert – genau das Gefühl meine ich: Das macht mich erst zufrieden. Probier es aus – es macht süchtig!

 

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Was treibt dich als Trainer an?

Ich will Leute fit machen! Viele Menschen setzen sich das Ziel, durch Sport attraktiver zu sein – das verstehe ich vollkommen. Sich schön zu fühlen und zufrieden zu sein, ist wichtig. Einen schmerzfreien, resistenten Körper zu haben und autark zu leben – das finde ich noch viel wichtiger. Darauf kommt es mir als Trainer an: dass du deinen Körper nicht schonen musst, dich nicht zurückhalten musst, sondern fit und belastbar bist.

 

Welche Bedeutung hat Training für dich persönlich? 

Für mich hat Sport – sowohl als Trainer als auch als Trainierender – einen tieferen Sinn. Ich trainiere meistens zweimal täglich, sieben Tage die Woche. Mein Körper muss Kraft, Ausdauer und Stabilität haben. Das erfordert schon mein Beruf: Ich muss andere Tänzer auf der Bühne problemlos heben und drehen können. Ich brauche den Sport aber auch, um abzuschalten und im Moment sein. 

 

Was liebst du an HIIT?

Ich mag es, wenn der Puls oben ist und ich liebe die Wechsel zwischen Ausdauer und Kraft! Für mich hat HIIT einen enormen Wert: Du kannst Muskeln und Kraft haben, aber nach ein paar Treppenstufen schon völlig aus der Puste sein. Andersherum nützt dir aber auch reine Ausdauer gar nichts, wenn du da, wo Power und Explosivität gefragt sind, schlapp machst. HIIT it!

 

 

Wie bist du auf Urban Heroes gekommen?

Durch Resident Hero Mello! Wir kennen uns seit mehr als sieben Jahren. Ich erinnere mich auch noch gut an meine erste HIIT Class! Natürlich war sie bei ihm. Und sie hat mir den Atem geraubt! 

 

Welcher HIIT-Fokus ist dir der liebste?

Unsere Core-Workouts! Als Tänzer weiß ich, wie wichtig eine starke, schmerzfreie Mitte ist und eine gute Haltung. Ich habe von Haus aus – mein Vater ist Arzt – mitbekommen, wie oft Schmerzen durch eine schwache  Bauch- und Rückenmuskulatur verursacht werden. Deswegen Heroes: Lasst das Core-Workout nicht aus! Nicht für den Sixpack – auch, wenn der gut aussieht. Es geht darum, dass ihr die Voraussetzung dafür schafft, fit im Alltag zu sein. Die Optik kommt dann ganz von selbst. 😉

 

Erzähl uns von deinen Gänsehaut-Momenten im Hub!

Ich sehe jeden einzelnen Hero. Und ich sehe den Struggle! Es ist beeindruckend, wie unsere Heroes aufs Ganze gehen – egal, welches Fitness-Level sie haben. Dass sie weiterlaufen, dass sie dranbleiben, dass sie nicht aufgeben, obwohl es doch so einfach wäre. Das inspiriert und pusht auch mich! Und ich feier’ es besonders, wenn einige bei den letzten Paar Reps oder im Sprint nicht anders können und einfach nur schreien! Solche Momente machen mir Gänsehaut.

 

 

Eine Erkenntnis, die du teilen willst:

Transformation ist immer möglich! Du kannst dich immer neu erfinden. Jeder von uns transformiert sich in jeder Sekunde. Wir treffen jeden Tag Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen. Ich bin heute nicht derselbe, der ich gestern war. Und was ich heute tue und entscheide, das formt mein Morgen. Transformation ist sowohl mental auch als physisch unaufhaltsam und machbar: wenn du sie dir fest vornimmst!

 

Ein Learning, das dich verändert hat:

Ich habe meinem Tag eine neue Struktur gegeben. Vor einigen Jahren war ich bis in die Puppen wach – manchmal bis um 6:00 Uhr früh! Bin dann ins Bett gefallen und natürlich spät in den Tag gestartet. Das habe ich geändert. Seit ich früh aufstehe, habe ich viel mehr Energie! Meine Wohnung ist aufgeräumt und mein Tag hat mehr Stunden.

 

Eine lehrreiche Reise war…

…meine letzte! Sie führte mich nach Marrakesch. Die orientalische Kultur ist so anders! Ich bin allein gereist, was ja oft schon eine Herausforderung an sich ist: Du kannst dich nur auf dich, dein Gespür und auf gute Begegnungen verlassen. Ich kam zurück und war super inspiriert! Was mich Marrakesch und seine Menschen gelehrt haben, war mehr Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber Fremden. Das habe ich mit zurück nach Hamburg genommen und wende es an: Wir haben ja hier aktuell das Problem der Kontaktbeschränkung. Man muss sich aus dem Weg gehen und einer muss immer warten. Dann ist es total schön, sich anzulächeln. Man teilt dann einen Moment.

 

Was ist deine Formel?

Ich fokussiere mich immer auf den nächsten Schritt. Nicht unbedingt nur aufs Ziel. Das hat mich mein Beruf gelehrt. Ich weiß ja nicht, was nächstes Jahr ist, welche Rollen ich spielen werde. Ich kann mich nicht auf eine Rolle verlassen oder mich auf einer Rolle ausruhen. Ich muss flexibel bleiben. Für mich geht die Formel auf, wenn ich den Dingen ihren Lauf lasse. In meinem Kopf bleibt dann auch kein Platz für negative Gedanken – schon gar nicht in der jetzigen Zeit. Was können wir denn dagegen tun, dass die ganze Welt stillsteht? Manche Sachen können wir nicht beeinflussen. Wir können nur beeinflussen, wie wir uns damit fühlen. 

 

Wenn du nicht weiter weißt:

… dann sage ich mir “Kopf aus – Herz an!” Dieses Mantra habe ich mit einer sehr guten Freundin kreiert. Ich rufe es immer ab, wenn ich darüber nachdenke, wo ich jetzt gerade bin oder wo ich hin will. Egal wann – für mich funktioniert’s immer! 

 

Good to have you with us, Hero! 🙏🏽