MEET ORIGINAL HERO ALEX ZEIDLER!


Er hat den Red Room “einfach mal ausprobiert” und ist jetzt – elf Monate nach seiner ersten HIIT Session – 12 kg leichter, schmerzfrei und mit der HYROX Challenge im Competition-Modus! Wie hat es Alex auf diese Ergebnisse gebracht? Und was hat ihn überhaupt bewogen, nach knapp 10 Jahren Sportpause, wieder zu seiner Leidenschaft zurückzufinden?

 

Alex, du hast als Teenie Leichtathletik auf hohem Niveau betrieben!

Ja, bis zum meinem 16. Lebensjahr war ich mit Hochsprung, Weitsprung und Hürdenlauf auch bei Landesmeisterschaften. Danach bin ich zwei Jahre lang Halbmarathon gelaufen. Dann hörte ich ziemlich abrupt mit Sport auf.

 

Warum?

Ich hatte eine Knieverletzung und schonte mich. Dann zog ich nach dann Hamburg. Hier waren dann andere Dinge interessant: feiern, auflegen, unterwegs sein, trinken und Fast Food. Ich habe dann insgesamt mehr als neun Jahre keinen Sport gemacht – außer vielleicht mal Laufen als Alibi.

 

Wie hat dich das verändert?

Ich nahm zu. Mein Peak waren 108 kg bei einer Körpergröße von 1,88 m. Mein Bewegungsradius war stark eingeschränkt und ich wurde schwerfällig. Mit knapp 27 sendete mein Körper obendrauf heftige Schmerzsignale. Weil ich ununterbrochen starke Kopfschmerzen hatte, war ich im Oktober 2016 länger krankgeschrieben. Teils gab es schaurige Fehldiagnosen. Ein Chiropraktiker fand dann heraus, dass meine Nervenbahnen im Nacken den Ausschlag für die Schmerzen gaben. Ich musste wieder trainieren: Ein Orthopäde verschrieb mir 50 Stunden REHA-Sport, um meine Mobilität zurückzugewinnen.

 

Wie war’s beim REHA-Sport?

Bezeichnend! Bei der dritten Stunde fiel mir auf, dass selbst die Rentner dort fitter waren als ich. Und ich war keine 30! Das gab den Ausschlag: Ich wollte unbedingt fitter werden. So kam ich zu Urban Heroes.

 

Wie war dein erster Eindruck von Urban Heroes?

Ich hatte noch nie so ein Konzept gesehen: Mich hat die Kombination aus Laufen und Kraftsport gereizt! Ich dachte, ‘Ausdauer kann ich ja schon. Ich muss noch irgendwas mit meiner Muskulatur machen’ und meldete mich zur ersten HIIT Session an.

 

Erinnerst du dich noch an deine erste HIIT Class?

Diesen Moment werde ich nie vergessen. Es war vor knapp einem Jahr: Full Body HIIT mit Resident Hero Rick. Es war ganz eigenartig: Ich war auf dem Woodway und dachte mir ‘Okay. Laufen. Kein Thema’, schaffte es aber nur knapp auf Beginner-Level! Ich überlegte angestrengt, wie ich möglichst unauffällig den Red Room verlasse! Es sollte endlich vorbei sein!

 

 

Du bist aber geblieben! Warum?

Für dieses unfassbar geile Gefühl hinterher: dass du es geschafft hast, dass du über dich hinausgewachsen bist, dass du das kannst! Kein Vergleich zu meinem Training früher – da habe ich für mich auf meinem Level trainiert. Jetzt habe ich Trainer, die mir Ansagen machen, mich korrigieren und mich auf ein Level pushen, auf das ich mich alleine nie bringen würde!

 

Was sind jetzt deine Highlights im Red Room?

Eine Minute lang bei 20 km/h sprinten! Ich nehme mir das richtig vor: Ich sage mir, ‘Heute legst du den Fokus auf Ziel x’. Das können mehr Gewichte, mehr Wiederholungen oder konstantere Sprints sein. Dann erst geh ich rein. Pro Session verbrenne ich fast 800 Kalorien – das tracke ich! In meinen ersten Sessions lag meine Herzfrequenz bei 188. Jetzt bin ich auf 175 runter und regeneriere auch viel schneller!  

 

Wie überträgst du das Training bei Urban Heroes auf deine Einstellung und Lebensweise?

Ich höre nicht auf, wenn ich meine, ich will nicht oder ich kann nicht. Ich ziehe es dann durch. Das hat mich der Red Room gelehrt. Ich übertrage das beispielsweise auf Aufgaben, die mir keinen Spaß bringen. Ich könnte sie zwar liegen lassen – ich könnte auch in den letzten zehn Sekunden den Sprint auf 20 km/h stoppen. Mach’ ich aber nicht: Ich gehe über diesen Punkt hinaus. Wenn ich es im Red Room schaffe, dann kann ich es auch anderswo!

 

Welche Trainingsergebnisse hast du in 11 Monaten HIIT erzielt?

Ich habe 12 kg verloren – mit Sicherheit auch mehr, denn inzwischen habe ich auch Muskelmasse aufgebaut! Glaube ich meiner Waage zu Hause, dann habe ich mein Körperfett um 6 Prozent reduziert. Ich habe Blockaden gelöst, an Haltung gewonnen, meine Schulter-Nacken-Muskulatur gestärkt und bin schmerzfrei! Zusätzlich bin ich so viel beweglicher im Oberkörper – für mich ein echter Gewinn und ein tolles Gefühl! Weitere Side Effects sind: Ich komme wesentlich leichter aus dem Bett und mein Energie-Level ist höher – selbst gegen Ende der Woche!

 

 

Und du hast inzwischen sogar zweimal im Double die HYROX Challenge gerockt!

Ja! Meine Freundin und ich haben es kürzlich in Nürnberg unter 1:29:00 geschafft! Noch vor wenigen Monaten hätte ich da nur müde abgewunken. Jetzt steht die HYROX Challenge auf unserer Bucket List. More to come!

 

Das ist brillant! Was hat dich so weit gebracht?

Ganz klar: Urban Heroes und die Special Prep Classes zur HYROX – die haben mich getriggert! Die Crew, der Team Spirit im Hub, die Motivation daraus und aus meinem Trainingsergebnissen. Meine Zuversicht und mein Bock auf die Challenge sind dadurch stetig gewachsen!

 

Wie haben dich das Training und die Teilnahmen an den Challenges noch verändert?

Man lernt ganz viel über sich selbst. Ich habe festgestellt, dass man seine Limits nur so weit setzten kann, wie der Kopf es einem erlaubt. Also ist es wichtig, sich vorher bewusst neue Ziele zu setzen und sich auch geistig auf sie einzustellen. Die Genugtuung, den Stolz, das Accomplishment, was du dann hast, wenn du über die Ziellinie läufst oder aus dem Red Room kommst, trägst du noch Wochen mit dir rum. Das bringt mir Spaß und macht mich glücklich!

Was ist neu an deiner Ernährungsweise?

Ich esse jetzt in Maßen statt in Massen. Von Verzicht halte ich nicht viel, deswegen gönne ich mir auch mal eine Pizza oder Chips. Es sind die Kleinigkeiten: Früher war’s der Nudelauflauf mit Sahne, heute ist es der Brokkoliauflauf mit etwas Nudeln und abends verzichte ich auf schwere Kost.

 

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Woran arbeitest du aktuell?

An meiner Koordination. Ich starte Sessions immer bewusst an der Fitbench, da bin ich noch frisch im Kopf und kann mich besser auf Stabilität und die saubere Ausführung konzentrieren. Mein Ziel ist, weitere 8 bis 10 kg zu verlieren!

 

Womit kann man dich jagen?

Mit Core Sessions – Jack Knife und Jack Knife Crunches mit Slam Ball! Wenn auch… Slam Ball – ich liebe das Ding! Den zu smashen macht richtig Laune! Vor allem, wenn man das Gesicht des Trainers darauf projiziert, der einen gerade quält.

 

Was schätzt du an der Urban Heroes Community?

Die Diversität. Hier trainiert jedes Alter, jede Körperform, jeder Lebensentwurf. Das finde ich persönlich sehr schön. Das Training vereint alle, weil es in meinen Augen auch für alle gemacht ist. Und ich mag das Familiäre, ich mag den gegenseitigen Support im Red Room, den Austausch an der Bar. Wir haben zur HYROX Challenge Fahrgemeinschaften nach Hannover gebildet, uns vor Ort unterstützt und angefeuert. Das war toll!

 

Was rätst du allen Heroes-to-be?

Ich habe unter Beginner-Modus mit 2,5 kg-Hanteln angefangen und habe mich langsam aber sicher, innerhalb von elf Monaten, auf 20 km/h gesteigert! Ich trainiere jetzt mit 12 kg-Hanteln! Setz dir realistische Ziele und auch kleinere Zwischenziele. Damit hältst du deine Motivation hoch und feierst regelmäßig Erfolge. Keine Angst vorm Red Room: Hier bist du nicht auf dem Präsentierteller – niemand wird dich bloßstellen. Du wirst dich durch die Beleuchtung wohlfühlen und dich voll auf dich konzentrieren können. Also, komm vorbei! Du hast nichts zu verlieren. Außer vielleicht … ein paar Kilos. 😉